Skandale!
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Die Uraufführung von Igor Strawinskys Ballett vor 100 Jahren gilt wohl als der grösste Skandal der Musikgeschichte. Kaum hat das Orchester die ersten Töne gespielt und haben die Tänzer die ersten Schritte gestampft, bricht ein Tumult sondergleichen aus: Pfiffe und Buhrufe, sogar Handgreiflichkeiten. Das Publikum war von der erbarmungslosen Motorik der Musik schockiert.
«Sacre du Printemps» – ein perkussives und melodiearmes Werk. Kraftvolle, mit häufigen Taktwechseln untermauerte Rhythmen, durchtränkt mit Akkordwiederholungen sorgen für eine unheimliche Kraft. Und dann ist da noch die barbarische Handlung: Opfermord lautet die Devise – ein unbescholtenes Mädchen tanzt sich in den Tod, um die Götter gnädig zu stimmen für die Fruchtbarkeit des Bodens. Ein gewaltiger Wurf!
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Mozart – Salieri
Licht und Leidenschaft
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Antonio Salieri – ein musikalischer Stümper, den der Hohn Mozarts und die Erkenntnis von dessen Überlegenheit zum Giftmord an seinen Rivalen treiben. So zeichnete Peter Shaffer in seinem Stück «Amadeus» den Komponisten. So sieht ihn bis heute die Welt. Das Programm des Stella Maris Orchestra hält dagegen: Salieri war nicht nur Mozarts Konkurrent, sondern auch sein Förderer, dessen Werke er gerne dirigierte. Darüber hinaus erkennen wir in Salieri einen Meister der Instrumentierung mit einer schon fast avantgardistischen Lust am Experiment, dessen Werk es unbedingt Wert wäre, die Konzertsäle zu erobern.
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Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten geniessen ab sofort folgende Sonderkonditionen:
• Sämtliche Plätze im Seitenschiff sind gratis.
• Zu Konzertbeginn noch unbesetzte Plätze im Hauptschiff sind gratis.


Das Angebot gilt nur für die Abendkasse. Reservationen sind weiterhin kostenpflichtig – mit einer Preisermässigung von CHF 10 je Kategorie. Schüler- bzw. Studentenausweise sind an der Abendkasse vorzuweisen. An einzelnen Grosskonzerten kann je nach Räumlichkeit auch weiterhin ein Kleinbeitrag anfallen.